Wir lernen kitesurfing

DIE SICHERHEIT

Kitesurf ist ein wunderbarer, extremer aber einfacher Sport. Das Kiten kann sehr gefährlich sein, wenn man Fehler macht. Die Anfänger sollten sich darum unbedingt einer diplomierten Kiteschule anvertrauen, um alles über die Sicherheit und Regeln des Kitesports zu erfahren.

Der erste Kurs (K1) lernt einem alles über die Sicherheit am Strand, im Wasser bis zum Wasserstart.

Die fortgeschrittenen Kurse (K2 + K3) ermöglichen einem die ersten Meter zu kiten oder den eigenen Stil zu verbessern. (Sprunge, Richtung wechseln...)

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WIND

  • Das wichtigste Instrument ist der Windmesser. Man benutzt ihn, um Probleme zu vermeiden, wie     z.B. einen zu groβen Kite aufzubauen.
  • Für einen Anfänger sollte der Wind  nie über 20/25 Knoten sein. Für Fortgeschrittene darf der Wind auch 30/35 Knoten haben. Ǜber 30/40 Knoten wird das Kiten lebensgefährlich.
  • Bei allzu böigen Wind wird das Kiten gefährlich. Niemals rausgehen wenn der Windstoss mehr als 10/15 Knoten über dem realen Wind ist.
  • Nicht bei ablandigem Wind kiten. Es besteht das Risiko, dass man nicht zurückkommt. Nicht bei auflandigem Wind kiten. Es besteht das Risiko, dass man nicht rauskommt.  

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SPOT

Wenn man einen Spot wählt, muss man sicher sein, dass alle Sicherheitsparameter erfullt sind, wie zum Beispiel keine Hindernisse im Lee bis 50/60 Meter.

Man muss sich erkundigen, ob das Kiten nicht verboten oder reglementiert ist.

Respektiert immer die Sicherheitsregeln!!

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MATERIAL

Es gibt zwei Kitesurf Typen:

  • Foil, nicht aufblasbar. (2 und 4 Leinen)
  • Aufblasbare Kites mit Bladder. (2 und 4 Leinen)

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FLIGHT ZONE

 

           

power zone                    

 

                                                                            

neutral zone

                   

                                    

                                                            

 

 

Die neutrale Zone (Rucken zum Wind) fangt über dem Kopf (Zenith) an und endet seitlich rechts und links.

Wenn man einen kleineren Kite benutzt und es wenig Wind hat, wird die neutrale Zone breiter, bei einem gröβeren Kite und gleichen Windbedingungen wird die neutrale Zone enger.

Die neutrale Zone benutzt man am Strand, (Landen, Starten, Herumlaufen....) oder im Wasser, um sich auf den Start vorzubereiten.

Die  Power Zone (Flacheninhalt in weiβ auf der Zeichnung) braucht man, um zu kiten. In der Powerzone hat der Kite Kraft und bringt uns nach rechts oder links.

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WAHL DES KITE

Um den richtigen Kite auszuwählen, muss man auf drei wichtige Punkte achten:

  • Kapazität
  • Windstärke
  • eigenes Gewicht

Einem Anfänger wird empfohlen immer einen kleineren Kite zu benutzen.

Auf der folgenden Tabelle findet man die Grössen der Kites, die man benutzen sollte, wenn man ein mittleres Niveau und ein Gewicht von
70 Kg hat.

Windstärke

Grösse

8/16 Knoten

14/16 Meter

14/22 Knoten

12 Meter

16/25 Knoten

10 Meter

18/30 Knoten

8 Meter

25/40 Knoten

6 Meter

 

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MATERIALVORBEREITUNG

Wenn man sein Material vorbereitet, muss man sich Zeit nehmen, weil ein Montagefehler gefährlich sein kann. (Kite fliegt nicht richtig)

Als erstes muss man die Leinen gut voneinander trennen. Backlines auβen und Frontlines zwischen die Beine. Die Leinen dürfen keine Knoten haben. Bruchgefahr. Die rote Leine ist normalerweise immer links.

Aufblasen des Kites. Zum Aufblasen steht man Rucken zum Wind und der Kite ist im Lee.  Nicht zu fest aufblasen,  Explosionsgefahr. Den Kite umdrehen, Leading Edge Richtung Wind, Sand  drauf, um zu vermeiden, dass der Kite wegfliegt. Den Kite nie unbeaufsichtigt herumliegen lassen. Die Leinen nur an den Kite anmachen, wenn man bereit ist ins Wasser zu gehen. Solange man am Strand ist, ist es besser die Leinen immer frei herumliegen zu lassen.

Die zentrale Leinen (Frontlines) werden an der Leading edge angemacht. Die seitliche Leinen (Backlines) werden an der Hinterseite des Kites angemacht.

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STARTEN UND LANDEN

Normalerweise ist es immer besser eine oder mehrere Personen mitzunehmen.

Es ist sehr wichtig dieser Person beizubringen, wie man den Kite startet und landet.

Die Person, die den Kite startet, steht immer in der neutralen Zone. Den Kite immer Richtung Wasser starten. Bei einem heftigen Windstoss bringt dich der Kite ins Wasser. Den Kite nie in der Nahe von Hindernissen starten. Kite ausschlieβlich in der neutralen Zone halten. Nie die Powerzone am Strand benutzen. Nur mit Handzeichen kommunizieren.

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5. LINIE

Die Erfindung der 5. Linie im 2004 hat das Kitesurfen revoluzioniert. Dank der 5. Linie wurde der Sport sehr viel einfacher und vorallem sicherer.

Die 5. Linie wird an eine Vorlinie angeknuepft, welche von der Mitte der Leading Edge ausgeht, und ist durchgehend frei, im Gegensatz der anderen 4 Linien, bis runter zur Bar. Sie geht durchs Loch in der Mitte der Bar durch und endet normalweise als Oese, an der dann die Sicherheitsleine angemacht wird.

Die Funktion der 5. Leine beschraenkt sich vorallem auf die Sicherheit und zum Wiederstart des Kites sobald er ins Wasser faellt.

Um den Kite vom Wasser wiederzustarten (Klassische Position: der Kite schwimmt auf der Leading Edge und vom Wind aufgeblasen vor dem Kiter) genuegt es die 5. Leine zu ziehen bis dieser umkippt. Bei Normalwind genuegt es normalerweise zu warten, dass der Kite alleine Richtung Fensterende schwimmt. Bei Schwachwind muss man mit einer der Backleines spielen damit er Richtung Fensterende schwimmt.

Bei Gefahrsituationen kann man sofort die Bar loslassen. Der Kite mit der 5. Linie versehen, verliehrt sofort alle Potenz und faellt runter ohne Gefahr, dass er gleich wiederstartet aber man kann ihn, wenn man will, jederzeit wiederstarten. So hat jeder Kiter die Moeglichkeit den Kite jederzeit ohne Hilfe und ohne Gefahr zu landen indem er den Kite in den Zenit fliegt und sich dann vom Trapez befreit und die Bar loslaesst.

Eine andere Funktion der Bar mit der 5. Leine ist, dass der Kite stabiler fliegt und man kann den Kite depowern waehrend dem Fahren. Die fuenfte Leine wird aktiv. Dies geschieht  nur bei wenigen Marken.

      

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RICHTUNG

Wie jeder Segelsport ist es auch mit dem Kitesurf möglich in 4 basic Richtungen zu fahren.


Als Anfänger ist es sehr schwierig aufzukreuzen.

Einige Vorschlage: 

Der Kite muss immer in seitlicher Richtung bleiben. (Fenster Ende). Wenn es nicht genug Wind hat, muss man, um Power zu kriegen, eine fortlaufende Bewegung (diagonal-senkrecht) machen. Umso mehr man Druck mit den Fersen aufs Board gibt, desto mehr besteht die Möglichkeit aufzukreuzen. (Amwindkurs)

 

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VORFAHRTSRECHT

  1. Beim Kreuzen hat die Person das Vorfahrtsrecht, die den Wind von Rechts hat. (Rechte Hand vorne).
  2. Bei gleichem Kurs hat die Person das Vorfahrtsrecht, die im Lee ist.
  3. Beim Kreuzen oder Überholen ist die Person, die naher am Wind ist, gezwungen den Kite hoch zu halten. Die andere Person (im Lee) muss den Kite tief halten, damit die Kites sich nicht ineinander verwickeln. Diese Regel muss beachtet werden, egal wer die Vorfahrt hat.
  4. Die Person, die überholen will, muss naher am Wind an der anderen Person vorbeifahren und gleichzeitig den Kite hochhalten.
  1. Die Ruderboote haben Vorfahrtsrecht auf die Segelboote.
  2. Die Segelboote haben Vorfahrtsrecht auf die Motorboote.
  3. Die Fahrgastschiffe haben Vorfahrtsrecht auf alle anderen, aber nicht auf die Rettungsboote.
  4. Die Rettungsboote haben Vorfahrtsrecht auf alle anderen.

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Die Instruktoren stehen zu eure Verfugung für eventuelle zusätzlichen Erlauterungen:

…Buon Kite e buon vento…